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Jahresrückblick 2025

2025 – endlich ist’s vorbei. Oder so ähnlich könnte man’s vielleicht ausdrücken. 💥

Imkereitechnisch gesehen war es ein super Jahr: eine tolle Honigernte, gesunde Bienenvölker und nach mittlerweile 8 Jahren hat sich – obwohl kein Jahr dem anderen gleicht – eine gewisse Nonchalance bei der Arbeit draußen mit den Bienen eingestellt. 🐝

Zu den Highlights zählten heuer auf jeden Fall der Besuch polnischer Imker*innen bei uns in der Imkerei, die Vereinsmitarbeit in Straß und Kammern, die Erweiterung unserer Produkte mit Bio-Oxymel und Kombucha und der Bau eines Insektenhotels. 🌿🍯

Und ganz wichtig natürlich auch: die vielen netten Gespräche mit euch – egal ob am Markt oder ganz spontan an der Honighaltestelle, weil ihr (mal wieder) den falschen Knopf gedrückt habt. 😄

Aber das Jahr kam auch mit einigen Challenges: Der Honigverkauf, der von Jahr zu Jahr anspruchsvoller wird, und der steigende Zeitaufwand für Gespräche mit Wiederverkäufern. Schwer war heuer vor allem der Verlust zweier Menschen, die für die Imkerei und für mich persönlich eine große Rolle gespielt haben. (thanks for sticking with me – you know who you are.) 🐔🤍

Trotz allem blickt man positiv auf 2025 zurück. Und 2026 ist da um Ideen weiterzudenken und Veränderungen umzusetzen.

Danke euch allen fürs Dabeisein, Unterstützen und Mitreden. 🫶🍯

Neue Produktkombinationen

Die schönen Herbsttage haben sich perfekt angeboten, um ein paar neue Produktfotos zu machen – von Dingen, die wir in den letzten Monaten abgefüllt oder erstellt haben, aber nicht die Zeit gefunden haben, sie auf die Webseite zu stellen.

Dazu gehören:

  • Honig trifft Haselnuss – unser leckerer Brotaufstrich jetzt auch im kleinen 45 g-Glas.

  • Zwei Größen unserer Honig-Geschenksets – ideal, um jemandem eine Freude zu machen.

  • Unsere drei Oxymel-Sorten – jetzt im kleinen Probier-Set mit 35 ml-Fläschchen.

Und weil wir das Kamptal im Herbst einfach lieben, haben wir außerdem eine kleine Wiederauflage eines Retro-Aufklebers des Kamptal’s drucken lassen.

Mehr Details zu den Produkten findet ihr im Online-Shop.

Spatenstich: Vielfalt in Kammern

Am 9. Oktober 2025 durften wir im Rahmen des gerade entstehenden Dorferneuerungsvereins „Vielfalt in Kammern“ beim ersten Spatenstich – und das nicht nur sprichwörtlich – anpacken, und zwar im Rahmen der „Baumpflanzchallenge“.

Wir von „Vielfalt in Kammern“ (das sind Ursula Hirsch, Marietheres van Veen, Alexander Pell und Rene Schwarzinger) haben die Herausforderung mit Freude angenommen und einen Weingartenpfirsich in Kammern gepflanzt!

Es ist zwar nur ein kleiner Baum, aber mit drei soliden Stützen kann er sicher über sich hinauswachsen – ähnlich wie unsere neu gegründete Initiative. Mehr über uns erfahrt ihr übrigens in der nächsten Gemeindezeitung.

Imker*innen zu Besuch

Reisebus zu Besuch

Huch, im Oktober war ganz schön was los bei uns. Mikołaj von Bukal Travel hat für rund 30 interessierte Imkerinnen und Imker aus Polen eine mehrtägige Rundreise zu verschiedenen Imkereien und regionalen Vereinigungen in Niederösterreich auf die Beine gestellt. Ein Halt war auch bei uns in der Honighaltestelle. Neben dem Hofladen gabs auch eine kleine Wanderung zu unseren Bienenstöcken in der Au und eine Betriebsführung mit Verkostung. Mit 30 Leuten in unseren kleinen Betrieb war es ungefähr so voll wie in einem Bienenstock. 🐝 Für uns war es auf jeden Fall eine nette Erfahrung und es hat uns gefreut transnational Wissen und Kontakte über unsere Bienen auszutauschen.

Eröffnung: FoodCoop Stadtgut

Im September haben wir der frisch gegründeten Foodcoop Stadtgut im 2. Bezirk in Wien (Große Stadtgutgasse 23) einen Besuch abgestattet. Nach einer gelungenen Präsentation des Konzepts von Michael Huber-Strasser, einem der Mitgründer, gab es auch noch einen netten Austausch zwischen Produzenten und interessierten Mitglieder.

Wir freuen uns, dass es auch unser Sortiment wird es über die FoodCoop in Wien zu bestellen geben wird. Weitere Infos zur Foodcoop Stadtgut findet ihr unter foodcoop-stadtgut.at

Einblicke in die Honigernte 2025

Am Wochenende war’s wieder so weit: Die letzte Honigernte des Jahres stand bei unseren 36 Bienenvölkern an! 💪

Trotz voller Lager und etwas stockender Nachfrage – der Honig läuft. Und wie! 🐝

Ein paar Impressionen vom Schleudern, Sieben und Abfüllen konnten wir aber für euch eingefangen. 📷

Zeit für eine Kontrolle!

Wir haben die Bio-Kontrolle für dieses Jahr heute hinter uns gebracht – aber was passiert da eigentlich?

Eine Kontrolleur*in schaut sich genau an, welche Mengen an Mitteln für die Bienenhygiene und Futtermittel wir im Laufe des Jahres eingekauft und verbraucht haben, wie viel Honig geschleudert und verkauft wurde. Auch unsere Verarbeitungsräume und Etiketten werden genau unter die Lupe genommen. Und ein Besuch bei den Bienenständen darf natürlich nicht fehlen.
Wie üblich bei uns: alles in Ordnung, keine Beanstandungen! ✅

Besonders wichtig: Im März kamen auch die Ergebnisse unserer Faulbrutproben zurück. Faulbrut ist eine bakterielle Infektionskrankheit der Bienenbrut, die sich seuchenhaft verbreiten kann und großen Schaden anrichten kann.
Dank dem Imkerverein Krems können unsere Mitglieder nun schon seit zwei Jahren kostenlos Proben zur Vorsorge einsenden – und zum Glück waren bei uns alle Ergebnisse negativ. 🧪✨
Das war’s mit dem kleinen Blick hinter die Kulissen unserer Bio-Kontrolle und Laboruntersuchungen. Wenn du noch mehr wissen willst – scheib uns gerne eine E-Mail. 💬👇

Nisthilfe für Wildbienen

Für alle die sich fragen, was es mit dem kleinen Kasten in der Au in Kammern neben unseren Bienenstöcken und Lehrtafeln auf sich hat: Der kleine Kasten in der Au in Kammern ist kein Mini-Hofladen und auch kein Bienenstock – sondern eine Nisthilfe für Wildbienen! 🏡🐝

Ein großes Danke an die Tischlerei Koller aus Langenlois, die uns die Hartholzblöcke zur Verfügung gestellt hat! 🙌 Jetzt heißt es nur noch abwarten, bis im Frühling die ersten Wildbienen schlüpfen und auf die Suche nach einem neuen Zuhause gehen. 🌸✨

Falls ihr mehr über Honig- und Wildbienen erfahren wollt, besucht doch einen unserer Workshops. Ihr wollt selbst eine Nisthilfe bauen? Eine wirklich tolle Anleitung mit allem, was so zu beachten ist, findet ihr unter wildbienen.info!

Der Varroamilbe an den Kragen 

Zu Weihnachten haben wir unsere Mädels mit Oxalsäure gegen die Varroamilbe behandelt. Heute haben wir geprüft, ob die Behandlung erfolgreich war. 💡 Warum ist das wichtig? Damit die Bienenvölker mit möglichst wenigen Milben ins neue Jahr starten und sich gut entwickeln können.

Die Varroamilben schädigen die jungen Bienen, indem sie deren Fettkörper angreifen. Der Fettkörper hat bei Bienen zentrale Funktionen: Er speichert Nährstoffe und synthetisiert Giftstoffe. Ähnliche Aufgaben, die bei uns Menschen von Leber, Immunsystem und Fettgewebe erledigt werden.


Die Milben übertragen aber auch gefährliche Viren, wie den Flügelreformationsvirus (jungen Bienen entwickeln dadurch deformierte Flügel und können nicht fliegen) oder den Bienenparalysevirus (der die Bienen lähmt).


Die Imker*innen können übriges durch das Einlegen einer Art weißen Schublade in den Biden der Bienenbeute erkennen wie stark ein Volk von Milben befallen ist.
Heute haben wir uns einige Milben unter dem Mikroskop angeschaut – faszinierend, aber auch ein bisschen gruselig! 🔬

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